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HVO-Kraftstoff: Herstellung, Anwendung & Vorteile

Hydrotreated Vegetable Oils

Hydrotreated Vegetable Oils – das steckt hinter der Abkürzung HVO. Gemeint ist damit ein synthetischer Biodiesel, bestehend aus hydrierten Pflanzenölen. Seine umweltfreundlichen Eigenschaften kommen bereits bei der Herstellung zum Tragen: Da die Rohstoffe zur Produktion des Kraftstoffs, hauptsächlich Kohlenwasserstoffe aus pflanzlichen Fetten, leicht wiedergewonnen werden können, spricht man auch von einem erneuerbaren Diesel. Wir klären Sie im Folgenden über die Anwendung und Vorteile des HVO-Kraftstoffs auf.

Anwendung: problemloser Einsatz in Dieselfahrzeugen

HVO-Kraftstoff ist die umweltbewusste Alternative zu herkömmlichem Diesel und kann diesem beigemischt werden. Wie viele andere Umweltkraftstoffe muss auch beim Einsatz von HVO kein Dieselmotor für die Verbrennung angepasst werden. Damit entfällt eine aufwendige Umrüstung und der Biokraftstoff kann problemlos in Ihren Dieselfahrzeugen eingesetzt werden. 

Herstellung unter strengen Nachhaltigkeitskriterien

Für die Herstellung von Biokraftstoffen gelten innerhalb der EU eine Reihe von Bedingungen, um die Nachhaltigkeit zu fördern. So müssen nach der REDII Biokraftstoffe zu einer Reduktion von Treibhausgasemissionen von mindestens 50 % im Vergleich zu fossilen Brennstoffen führen. Unter die Bezeichnung Biokraftstoffe fallen in diesem Zusammenhang alle flüssigen Brennstoffe, die im Vekehrssektor als Ersatz für Benzin und Diesel dienen und aus Biomasse hergestellt werden. 

HVO als Beitrag zum Klimaschutz

HVO aus erster Generation hatte noch erhebliche Schwierigkeiten, den Nachhaltigkeitskriterien der EU zu entsprechen. Denn zu seiner Herstellung wurden Rohstoffe genutzt, die auch einem anderen Zweck hätten dienen können. So wurden im Herstellungsprozess beispielsweise Pflanzen verwendet, die auch als Lebensmittel hätten genutzt werden können. Hier besteht langfristig das Risiko der Lebensmittelknappheit in bestimmten Regionen der Welt. Ein weiterer Nachteil sind die beim Anbau der Pflanzen auftretenden CO2-Emissionen, die von den landwirtschaftlichen Maschinen ausgestoßen werden. 

Diese Probleme bestehen mit HVO aus zweiter Generation nicht mehr, da der Herstellungsprozess entsprechend angepasst wurde. Nun werden tierische und pflanzliche Abfall- und Reststoffe genutzt, die bereits eine andere Funktion innehatten. Das hat einen erheblichen Vorteil: Im Vergleich zu fossilen Brennstoffen können durch die Verwendung von HVO der zweiten Generation die Emissionen um bis zu 85 % reduziert werden.

Die Vorteile von HVO

HVO-Biodiesel bringt eine ganze Reihe an Vorteilen mit:

  • Ähnliche chemische Eigenschaften wie fossiler Diesel
  • Als direkter Ersatz für herkömmlichen Diesel nutzbar
  • Hohe Flexibilität für Lieferanten in der Beimischung zu Diesel
  • Synthetischer Kraftstoff ohne Aromate oder Schwefel
  • Weniger Schadstoffe für eine bessere Luftqualität
  • Nahezu geruchsneutrale Verbrennung
  • Weniger Motorlärm

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Bildnachweis: © Sophia Winters - Adobe Stock // Adobe Stock_60533696

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