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Häufig gestellte Fragen

Warum ist eine regelmäßige Tankreinigung sinnvoll oder sogar nötig?

Da sich die im Tank befindenden Stoffe wie etwa das Heizöl, aber auch der Tank und das Material selbst einem Alterungsprozess unterliegen, ist eine regelmäßige Tankreinigung vom Fachmann sinnvoll. Der Alterungsprozess wird durch den Kontakt mit Sauerstoff sowie durch Lichteinfall zusätzlich beeinflusst. Mit der Zeit setzt sich zudem auch Schlamm im Tank ab, der zu einer Korrosion der Tankwände führen kann und deshalb entfernt werden sollte.

Um für eine gut funktionierende und sichere Tank- bzw. Heizungsanlage zu sorgen, sollten Sie den Tank demnach ca. alle 5 bis 15 Jahre fachgerecht säubern lassen. Maßgebend für die Häufigkeit der Reinigung ist hierbei die Tankart (z.B. Stahl- oder Kunststofftank) und der aktuelle Zustand des Tankes.

Welche Vorteile bringt eine Tankreinigung mit sich?

Mithilfe einer regelmäßigen Tankreinigung tragen Sie maßgebend zur Funktionstüchtigkeit und den Werterhalt Ihrer Heizungsanlage bei. Dies ist der Fall, da die Entleerung und Säuberung von Öl und Rückständen eine vermehrte Ablagerung von Schlamm verhindert. Außerdem bleiben auch Verstopfungen in der Tankanlage aus und die Störungsfrequenz ist verringert.

Zudem trägt die Reinigung dazu bei, dass etwaige Schäden im Tank entdeckt und behoben werden können, wodurch zusätzlich die Lebensdauer erhöht wird.

Mit welchen Folgen ist bei einer ausbleibenden Tankreinigung zu rechnen?

Auch wenn eine Tankanlage lange Zeit (je nach Tankart bis zu 15 Jahre) ohne Tankreinigung funktionsfähig ist, sorgen alte Ablagerungen oder Fremdstoffe für Korrosionsschäden am Tank. Dies kann zur Folge haben, dass auslaufendes Heizöl das Grundwasser verdreckt.

Mögliche weitere Folgen einer unzureichenden oder fehlenden Tankreinigung bei mehrjähriger Nutzung ist eine Störung im Tanksystem oder das Ausfallen der Heizanlage selbst. Dies kann bedeuten, dass größere Reparaturmaßnahmen nötig sind, die möglicherweise auch ein vollständiges Abschalten des Systems nach sich ziehen.

In welchem Zustand muss sich der Öltank vor der Reinigung befinden?

Der Tank ist im besten Fall für die Reinigung weitestgehend leer, zum Beispiel zum Ende des Winters, kurz vor der nächsten anstehenden Tankfüllung.

Vor den ersten Reinigungsschritten sollte der Öltank entgast und das restliche Öl durch Pumpen entfernt werden. Hierfür kommen bei einem Fachmann moderne Pumpverfahren zum Einsatz, die auch kleinste Schwebstoffpartikel aus dem restlichen Öl entfernen. Das abgepumpte Restöl kann zwischengelagert werden, sollte sich jedoch auf keine zu hohe Menge belaufen. Es wird vor der Wiederbefüllung in den Tank gefiltert und ist anschließend erneut zu gebrauchen.

Kann auch ein Öltank, bei dem Schäden festgestellt werden, gereinigt werden?

Klare Antwort: ja. In diesem Fall ist das Zusammentreffen des Zeitpunktes der Reinigung und der Reparatur sogar besonders günstig für alle Beteiligten – Monteur und Reinigungsdienst. Der Monteur hat aufgrund des leeren und eventuell sogar sauberen Tankes die Möglichkeit, die Technik und den Tank auf sämtliche Schäden zu überprüfen. Er hat eine gute Sicht auf die Innenwände des Tankes, das Gehäuse und das Tanksystem mit sämtlichen Ventilen. Im Anschluss können die Mängel entweder direkt behoben oder anderweitig Sanierungsschritte wie der Austausch von Anschlüssen eingeleitet werden.

Wann ist eine Öltankreinigung nicht möglich oder sinnvoll?

Da der Öltank für eine gründliche Reinigung größtenteils geleert werden muss und übrig gebliebenes Öl zwischengelagert wird, ist eine Reinigung bei einem vollen Tank nicht sinnvoll. Dies trifft vor allem dann zu, wenn erst kürzlich eine Tankfüllung stattgefunden hat. Wenngleich die Zwischenbehälter vom Fachmann ein gewisses Volumen aufweisen, ist eine vollständige Umfüllung des gesamten Öls nicht sinnvoll.

Zudem gilt, dass Tanks jeglicher Art für mindestens 5 Jahre Gebrauchsdauer ohne Zwischenreinigung ausgelegt sind. Eine jährliche Reinigung ist somit beispielsweise nicht zu empfehlen.

Warum sollte man die Tankdemontage einem Fachmann überlassen?

Soll der bestehende Öltank gegen ein neueres Modell ausgewechselt oder die gesamte Anlage vollständig stillgelegt werden, muss dies fachgerecht von einem geschulten Monteur umgesetzt werden. Ab 1.000 Liter Füllvolumen ist die Demontage über einen Fachmann laut deutschen Verordnungen nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und den Verordnungen über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAws) sogar Pflicht. Aber auch die Demontage von Tanks mit kleinerem Volumen sollten Sie uns als Unternehmen für alle Anliegen rund um Tanks und Kraftstoffe überlassen.

Trotz Demontage soll das restliche Heizungssystem eventuell intakt bleiben – ist dies der Fall, sind die Fachkenntnisse eines Montageteams vonnöten, um den Tank korrekt und ohne Schäden von der Heizung zu trennen. Hierfür werden die notwendigen Komponenten und Leitungen festgelegt, überprüft, zum Teil abgeschaltet und voneinander getrennt.

Auch die anstehende Leerung und Reinigung des Tanks mittels Pumpverfahren sollten Sie einem Fachmann überlassen. Denn nur eine geringe Menge Öl verunreinigt das Grundwasser schwer und schadet der Umwelt sowie der Gesundheit. Und wird strafrechtlich vom Gesetz mit hohen Geldbußen geahndet. Deshalb ist es wichtig, dass sämtliches Öl und auch die im Tank vorhandenen Ablagerungen fachgerecht abgepumpt, transportiert und über lokale Entsorgungsbetriebe abgeführt werden.

Für die Entsorgung der übrigen Materialien sowie des Tankgehäuses kommen bei einem Fachmann wie uns zudem moderne Zerschneider zum Einsatz, die die Materialentsorgung vereinfachen und den umwelttechnischen Richtlinien entsprechen. Wir besitzen die für die Stilllegung, Reinigung, Demontage und Entsorgung notwendigen Werkzeuge, Lkws und Kontakte.

Wozu brauche ich eine Stilllegungsbestätigung und woher bekomme ich diese?

Bestimmte Tanks unterliegen im laufenden Betrieb einer Prüfpflicht: Erdtanks und Tanks ab einem Füllvolumen von 1.000 Liter. Dies sichert die fachgerechte und umwelt- sowie gesundheitsschonende Tanknutzung. Soll ein Tank demontiert werden, muss auch dieser Vorgang überprüft und mittels Stilllegungsbestätigung für die Behörden protokolliert werden.

Zum einen sichert die Notwendigkeit der Stilllegungsbestätigung, dass der Fachmann oder Fachbetrieb für die Demontage engagiert wird – da dieser mithilfe eines zugelassenen Sachverständigen die Stilllegung vermerkt. Eine Stilllegungsbestätigung erhalten Sie automatisch nach erfolgreicher Demontage über einen Fachbetrieb wie unseren.

Behörden können somit sicherstellen, dass die Tankdemontage den gesetzlichen Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) und den Verordnungen über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAwS) entspricht – und keine Gefahr von etwaiger Ölverschmutzung oder Sicherheitslücken ausgeht. Die Bestätigung belegt auch, dass übriges Öl oder Ablagerungen und die Tankmaterialien korrekt bei einem Entsorgungsbetrieb abgeliefert werden.

Kann ich meinen Öltank selbst entsorgen?

Wollen Sie auf eine andere Energieversorgung umsteigen oder den Öltank gegen einen neuen austauschen, ist es notwendig, den alten Öltank zu entsorgen. Theoretisch können Sie es selbst tun, dies ist aber nicht empfehlenswert, denn vor der Entsorgung ist es nötig, den Tank fachgerecht zu reinigen. Außerdem benötigen Sie eine Entsorgungsbescheinigung, die Ihnen nur ein Fachmann ausstellen kann. Diese müssen Sie anschließend (je nach Bundesland) der zuständigen Wasserbehörde vorzeigen.

Unser Rat: Entsorgen Sie bzw. lassen Sie Ihren Öltank erst entsorgen, wenn das Heizöl so gut wie aufgebraucht ist. Das restliche Öl muss fachgerecht beseitigt oder kann an einen anderen Heizöl-Nutzer weitergegeben werden. Ist das Öl aus dem Tank, wird dieser entgast und rückstandslos gereinigt. Je nach Größe des Tanks kann es sein, dass dieser für den Abtransport in Einzelteile zerlegt werden muss.

Alles in allem ist es deshalb immer ratsam einen Fachmann diese Arbeit machen zu lassen. Gerne erhalten Sie auch von uns, der Wirtz Energie + Mineralöl GmbH einen Kostenvoranschlag dafür. Die Kosten variieren dabei je nach Aufwand – also Größe und Bauart des Tanks. Bei kellergeschweißten Geräten ist der Einsatz zum Beispiel um einiges höher als bei Batterietanks aus Stahl oder Kunststoff.

Woraus besteht eine sichere Fülleinrichtung?

Um eine Tankanlage von mehr als 1.000 Litern Volumen sicher mit Heizöl befüllen zu können, braucht es eine sogenannte Fülleinrichtung. Diese besteht aus zwei Bauteilen: dem Füllstutzen mit Bajonettverschluss und der Füllleitung. Der Tankwagenschlauch wird am Füllstutzen angeschlossen. Von dort fließt das Öl über die Füllleitung in den Lagerbehälter.

Der Füllstutzen

  • ist während der Befüllung zu überwachen
  • muss daher an prominenter Stelle angebracht sein (im Tankraum oder an einer Außenwand)
  • muss ordentlich befestigt sein, damit Kräfte, die bei der Befüllung frei werden, nicht auf verbindende Elemente übergehen und den Vorgang gefährden

Der Bajonettverschluss

  • verbindet zwei zylindrische Teile durch eine Steck-Dreh-Bewegung
  • sichert damit den Füllvorgang optimal ab

Die Füllleitung

  • muss aus denselben Gründen wie beim Füllstutzen fest verlegt sein
  • darf nicht ohne Gefälle zum Heizöltank verlaufen
  • wird von einem Schutzrohr ummantelt durch die Hauswand geführt, wenn der Füllstutzen an der Außenwand angebracht wird

Warum ist bei einer Stilllegung eine Tankreinigung erforderlich?

Bevor Sie Ihren Heizöltank stilllegen, sollten Sie über eine Umnutzung der Anlage nachdenken. Beispielsweise kann eine ausgediente Anlage als Regenwasserspeicher verwendet werden. Ist eine Umnutzung nicht möglich, muss der Tank fachgerecht gereinigt werden. Reste von Heizöl und Schlamm werden aus dem Behälter entfernt, damit die Zuleitungen zurückgebaut werden können. Das verbliebene Heizöl muss gefiltert, zwischengelagert und umtransportiert werden.

Unverzichtbar: die Entfettung der Anlage

Wichtig ist bei der Reinigung der Tankanlage, dass diese gründlich entfettet wird. Nur so kann verhindert werden, dass die Umwelt durch etwaige Rückstände belastet wird. Sind die Reinigungsarbeiten abgeschlossen, veranlasst ein Sachverständiger die Stilllegung des Tanks. Sobald dies geschehen ist, wird dieser demontiert und umweltgerecht entsorgt.

Stilllegung durch einen zertifizierten Betrieb

Weiterhin ist zu beachten, dass die Stilllegung der Anlage durch einen zertifizierten Betrieb erfolgen muss. Denn eine sichere Durchführung der Arbeiten erfordert nicht nur fachliches Know-how, sondern auch bestimmte technische Voraussetzungen. Nur so kann sichergestellt werden, dass keine umweltgefährdenden Stoffe im Heizöltank verbleiben. Auch die Fülleinrichtungen müssen entweder entfernt oder fachgerecht verschlossen werden. Dabei müssen die Größe des Behälters sowie der Ort, an dem dieser aufgestellt wurde, berücksichtigt werden. Handelt es sich beispielsweise um ein Überschwemmungsgebiet, sind besonders hohe Schutzvorkehrungen zu treffen.

Ganz gleich, ob Sie Ihren Heizöltank umnutzen oder stilllegen möchten: Wir von der Wirtz Energie + Mineralöl GmbH setzen Ihre Wünsche bezüglich der Tankanlage fachgerecht um. Dabei halten wir uns an die Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG), damit die umliegenden Gewässer und Gebäude geschützt sind.

Wozu brauche ich einen Heizölentlüfter?

Eine Öllageranlage besteht in der Regel aus zwei Hauptbestandteilen: dem Öltank und der Ölleitung. In der Ölleitung wird ein Unterdruck erzeugt, der dazu führt, dass Ausgasungen aus dem Heizöl entstehen. Ist der Betrieb der Ölheizung nicht abgesichert, kann dieser Vorgang zu einer Brennerstörung führen. Um dies zu verhindern, muss das Heizöl permanent entlüftet werden. Wie der Name verrät, eignet sich hierfür ein sogenannter Heizölentlüfter.

Entlüftungseinrichtung im Einstrangsystem

Ein Heizölentlüfter kann nur im Einstrangsystem eingebaut werden, das ein Entlüften des Heizöls in bestimmten Abschnitten der Ölleitung erlaubt. Dabei handelt es sich um ein System, bei dem vom Tank bis zum Vorfilter nur eine Ölleitung verläuft. Durch einen speziellen Mechanismus ist es möglich, dass kein Öl zum Tank zurückgeführt werden muss. Nicht notwendig ist eine Entlüftungsvorrichtung bei einem Zweistrangsystem, da hier der Tank über zwei Leitungen mit dem Brenner verbunden ist. Das nicht genutzte Heizöl kann über den sogenannten Rücklauf wieder zurück in den Tank gelangen.

Was ist beim Einstrangsystem zu beachten?

Im Einstrangsystem fließt das Heizöl nur sehr langsam in Richtung Brenner. Durch den Unterdruck in der Leitung entstehen Gasbläschen, die nicht bis zum Brenner gelangen und sich am Boden ablagern. Deshalb muss die Ölleitung unbedingt ohne Lyra- oder Federbögen verlegt werden. Denn hier besteht immer die Gefahr, dass sich Ausgasungen ansammeln und die Ölsäule in der Leitung beschädigt wird oder sogar abreißt.

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